GENERALKONSULAT VON RUMÄNIEN
in München

Rumänien, ein Überblick

Tourismus

Rumänien liegt an einem Kreu­zungs­punkt europäischer Wege und ist dadurch aus allen Richtungen per Eisenbahn oder auf Europastraßen, auf dem Luftweg, der Donau oder auf dem Seeweg übers Schwarze Meer leicht zu erreichen. Das Relief des Landes, das zu gleichen Teilen aus Gebirgen, Hügelland und Ebenen besteht, ist gera­dezu ideal gegliedert für den Tourismus.

In den rumänischen Karpaten gelegene Kurorte bieten un­ver­gessliche Aufenthalte. Bor[a und Vatra Dornei im Norden, Sl`nicul Moldovei, Borsec und Sovata im Zen­trum, Poiana Bra[ov (Schu­lerau), Predeal, Sinaia, Bu[teni, Căciulata, Călimăneşti und Govora im Zentrum- Süden, Semenic und Herkules­bad im Südwesten, Stâna de Vale im Nordwesten sind Punkte eines weitrei­chenden Touristik­net­zes, das beste Hotellerie aufweist. In den Bergen, im Hügelland und in der Ebene liegen nahezu 200 Bade- und Luftkurorte verstreut. Ihre Heilquellen eignen sich für die Be­handlung zahlreicher Krankheiten, mit manchmal an Wunder reichendem Erfolg.

In jedem Landesteil können Jagd­partien (auf Rotwild, Bären, Wölfe, Füchse, Wildschweine, Zugvögel, Hasen, Wachteln, Fasane usw.) organi­siert werden, gemäß den gültigen Landesgesetzen.

An der Schwarzmeerküste, eine Riviera, die zu den  ausgedehntesten in Europa zählt, liegt eine Reihe von Badeorten, die wie Perlen an einer Schnur entlang dem 50 km langen Sandstrand aufgereiht sind; jeder hat sein Spezifikum, alle bieten herrliche Sommerferien, aber auch Behand­lungen in Kuranlagen.

Im nördlichen Teil dieser Riviera liegt das Donau­delta. Es ist einzig in Europa. Seine Pracht, seine einzigartigen Landschaften, seine reiche Fauna un Flora haben die UNESCO dazu bewogen, das Donaudelta zu einem Biosphäre-Reservat zu er­klären.

Im nordwestlichen Teil der Moldau – in der Bukowina – befin­den sich die mittel­alterlichen orthodoxen Klöster, mit Innenmalereien, insbesondere aber mit Außen­malereien (Voroneţ, Suceviţa, Mol­dovi]a, Humor u. a.), Meisterwerke der Kunst und Architektur, die zum künstlerischen Vermögen Europas gehören. Im 15.-17. Jahrhundert erbaut, stellen die Moldauklöster wahre Bollwerke der Christenheit dar.  Das Kloster Vorone], mit seinem wundervollen „Jüngsten Gericht“, gilt als die „Sixtinische Kapelle des Ostens“, und die vorherrschende Farbe – das „Blau von Voroneţ“ – ist ins Künstler­le­xikon eingegangen, neben dem „Tizian Rot“ oder „Veroneser Grün“.

 

Schutz und Verbesserung der Umwelt

Rumänien hat eine hohe Biodiversität sowie auch unangetastete ökologische Systeme. Die umfassenden Gebiete im Do­naudelta, die große Zahl der großen Fleischfresser und die wei­ten bewaldeten Flächen der Karpaten sind die be­deu­tend­­­­s­ten­ und bekanntesten Aspekte des reichen Naturkapitals Rumäniens. Die natürlichen und halbnatürlichen Ökosysteme in Rumänien nehmen etwa 47% von der Fläche des Landes ein, eine Anzahl von 783 Habitatstypen wurden identifiziert und charakterisiert.

Die Verschiedenartigkeit der Flora und Fauna kommt durch das Vor­handensein hoher Bestände von Wölfen, Braunbären, Gemsen und Luchsen zum Vorschein, die als die zahlreichsten in Europa angesehen werden, wie auch durch das Vorhan­densein ausgedehnter unveränderter Forst- und Hochge­birgshabitate in und um die Gebirgskette der Karpaten.

Das Donaudelta bildet ein in seiner Art einmaliges Habitat – mit den mehr als 300 Vogelarten (viele von ihnen findet man anderswo in Europa nicht mehr) und einer umfassenden Fauna – und ist die jüngs­te und abwechs­lungsreichste Land­schaft in Europa. Es stellt den sich zwi­schen den Flussarmen Chilia, Sulina und Sfântu Gheorghe ausdehnenden Raum dar und ist eine flache, tiefgelegene Rand­ebene, die sich in vollem Bildungsprozess durch Anschwemmung befindet. Dieses Delta ist eine noch in steter Veränderung begriffene Landschaft, ein „lebendiges La­boratorium“ mit außergewöhnlicher Dynamik auf allen Ebenen seiner natürlichen Komponenten. Das Donaudelta ist ein „Vogelparadies“, es ist Treffpunkt der Wan­der­vögel aus Ägypten und dem Kau­kasus, jenseits der Krim oder von Mittel- und Nordeuropa. 

Flüsse und Seen. Die Donau ist das Hauptsammelbecken der (mit geringen Ausnahmen) radial angelegten Flüsse, von denen die meisten in den Karpaten entspringen. Außerdem gibt es wichtige und zahlreiche Seen von verschiedener Herkunft und Größe. Zu den Naturgütern sind auch mehr als 2000 Mineral­wasserquellen hinzuzufügen, viele davon Thermalquellen.

Die längsten Flüsse haben ihre Quellen in den Ostkarpaten. An der nördlichen Landesgrenze fließt die Theiß mit ihren Nebenflüssen aus der Maramuresch und dem Fluss Some[ul Mare.

Die Bergseen sind ihrer Herkunft nach Gletscherseen, vulkani­sche Seen, d.h. alte Krater oder durch natürliche Hindernisse aufgestaut.

Die Donau hat eine Länge von 2860 km, davon 1075 km auf rumänischem Territorium, zwischen Baziaş und dem Schwarzen Meer. 

Im Jahr 2001 wurde die Kleine Insel von Brăila zum zwei­ten Ramsar-Gebiet erklärt, zum integrierenden Bestandteil des Systems der Unteren Donau, das ein regionaler Komplex von ökologischen Systemen ist (1688 Pflanzen- und 3735 Tierarten).

Das Schwarze Meer. Es liegt im Südosten Rumäniens. Die 244 km lange rumänische Küste kennzeichnet sich im nördlichen Teil durch niedrige Strände, durch Sandbänke und Sand­­strände wie auch durch felsige Steilufer von 40-60 m Höhe. Zu Füßen dieser Felsenküsten erstrecken sich schöne san­dige und sonnige Strände. Die Sonne scheint mehr als 10 Stunden am Tag und reiht sie somit unter die wenigen Strände in Europa ein, die der Sonne so lange ausgesetzt sind.  Am Ufer des Schwarzen Meeres liegt der Techirghiol-See, eine von den La­gunen des Schwarzen Meeres, mit seinem wohlbekannten Schlamm von ganz be­sonderer Heilkraft.

Der Nationalpark Retezat – im westlichen Teil Rumäniens – ist der älteste Nationalpark aus Rumänien, geschützt durch ein Gesetz aus dem Jahr 1935. Er hat eine Oberfläche von 38.047 ha, von denen 1800 ha, der Bereich „Gemenele“, zum streng geschützten Gebiet er­klärt wurden. Der universale Wert des Parks wurde 1979 von dem Programm „Der Mensch und die Biosphäre“ (MAB) der UNESCO durch seine Aufnahme in das internationale Netz der Biosphärenreservate anerkannt.

Der Nationalpark Rodna ist das größte Schutzgebiet, das in der nördlichen Gruppe der Ostkarpaten liegt und eine Fläche von 46.399 ha umfasst, von denen 900 ha 1979 im Rahmen des UNESCO-MAB-Programms zum Bio­s­phären­­reservat erklärt wurde.

 

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